Probleme im Nahrungsnetz

Ein Rückgang des Planktons bringt für das Nahrungsnetz Probleme, zunächst einmal weil es die Basis für das Nahrungsnetz ist. Der Phytoplankton-Gehalt ging in den vergangenen 60 Jahren um 40 Prozent zurück. Ursache für den Rückgang des Phytoplankton Gehaltes ist die Erderwärmung. Da das Phytoplankton eine wichtige Nahrungsgrundlage der Meerestiere ist, beeinflusst dies alles was im Nahrungsnetz höher steht, den Menschen eingeschlossen. Es bildet auch sehr viel Sauerstoff für die Atmosphäre. Durch den Rückgang der Planktonbestände kann auch der Kohlenstoffdioxid-Gehalt stärker werden, weil das Plankton sozusagen ein CO2 Fresser ist. Dazu bildet Plankton die Hälfte der auf der Erde produzierten organischen Materie. Nicht nur kleine Fische ernähren sich vom Plankton, auch Wale Pinguine, Seevögel und Robben. Der Rückgang des Plankton Bestandes beeinflusst das alles. Das Problem ist auch; dass die Pflanzenfresser, die im Meer treibenden Abfälle als Plankton sehen, weil sie durch Strömungen, Verwitterung und anderen Einflüssen in kleinere Stücke zerteilt werden. Wegen der Größe, des Aussehens und des Schwimmverhaltens haben sie Ähnlichkeit mit dem Plankton. Daraus folgt, dass die Planktonfiltrierer diese Abfälle mit Plankton verwechseln und dies einen großen Schaden für Meerestiere zur Folge hat. Die Bezeichnung für diesen Fall nennt sich „Plastik Plankton“ und ist sehr gefährlich für die Fische, weil die Plastikteilchen Giftstoffe enthalten und diese nicht mehr ausgeschieden werden können. Deshalb sammeln diese sich im Magen und führen zum Tod der Tiere.

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